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Shinigami
Shinigami (japanisch: 死神, Todesgott, auch Schnitter/Reaper genannt), sammeln die Seelen der verstorbenen Menschen ein. Dabei lassen sie die Erinnerungen der sterbenden Person abspielen und überprüfen diese, damit sie entscheiden können, ob die Person weiterleben oder sterben soll. Es heißt, dass das Leben in der Hand der Shinigami liegt. Sie sind in der Regel neutrale, aber übernatürliche Wesen, die für die Todesgott Entscheidungsorganisation arbeiten und die Listen von verstorbenen Leuten überprüfen. Vermutlich können sie die Zukunft voraussehen, da sie meistens schon vor Ort sind, wenn jemand stirbt. Sie haben nicht die Absicht Menschen zu töten, sondern sammeln nur deren Seelen auf.

Jeder Shinigami hat vermutlich ein eigenes Gebiet auf der Welt. Ihr Job ist es vor Ort zu überprüfen, ob der Tod so abgelaufen ist wie die Liste es vorschreibt. Wenn alles so stimmt wie es vorgegeben ist, wird die Person abgestempelt.

Die meisten Shinigamis hegen einen tiefen Hass gegen Dämonen.

Cinematic Record

Cinematic Record
Ein Cinematic Record, also eine cinematische "Aufnahme", der auch als "Magic Play" bekannt ist, sind individuelle Erinnerungen als Kurzfilm dargestellt. Ein Cinematic Record kann auch als Dokument der individuellen Lebenserinnerungen beschrieben werden. Wenn es um das Bewerten von Seelen geht, müssen Shinigami neutral und emotionslos sein.

Die meisten Menschen sind dazu verdammt zu sterben, aber es gibt auch Fälle, in denen die Zielperson “vorteilhaft für die Welt” sein kann. Die Shinigami wollen lieber, dass die Person stirbt, als dass sie weiterlebt. Haben sie ihre Mission erfüllt, müssen sie es dem Hauptzweig mitteilen.

In manchen Fällen sind Shinigami dazu verpflichtet selbst Hand anzulegen. Man sieht es in dem Fall bei Sebastian und Grell. Mit ihrer “Death Scythe”, eine Waffe, mit der die Seelen eingesammelt werden und auch das Leben nochmals abgespielt wird, setzen sie sich zur Wehr. Bei jedem Treffer spielt sich der “Cinematic Record” ab.

Regeln

Shinigami müssen auch bestimmte Regeln einhalten. Sollte jemand die Regeln brechen, wird derjenige dafür bestraft. Entweder wird derjenige herabgestuft oder seine modifizierte “Death Scythe” (Todessense) wird entnommen.

  • Regel 1: Shinigami benötigen eine Erlaubnis, um eine "Death Scythe” zu besitzen und zu verwenden.
  • Regel 2: Das Verändern einer “Death Scythe” ist nur mit Genehmigung erlaubt.
  • Regel 3: Es ist streng verboten Menschen zu töten, die nicht auf der Liste stehen.
  • Regel 4: Es ist verboten in die Menschenwelt zu reisen und dort in den Angelegenheiten einer Person einzumischen.
  • Regel 5: Jeder Shinigami besitzt eine Brille und muss sie auch tragen, da sie Teil der Uniform ist. (Und da sie extrem kurzsichtig sind)
  • Regel 6: Übriger Sachaufwand muss am Ende des Monats abgerechnet werden.
  • Regel 7: Die Shinigami müssen auf ihre “Death Scythe” Acht geben.
  • Regel 8: Sie müssen darauf achten, dass die Informationen von toten Personen nicht zu den Menschen gelangen.
  • Regel 9: Der Sachaufwand wird am Ende des Monats abgerechnet.

Abschlussprüfung

Die heranwachsenden Shinigami müssen, um ein vollwertiger Shinigami zu werden, am Ende ihrer Ausbildungszeit eine Abschlussprüfung absolvieren. Diese besteht daraus, in zweier Teams eine Beurteilung einer Seele vorzunehmen und diese einzusammeln.

Fähigkeiten

  • Shinigami kämpfen mit besonderen Waffen.
  • Sie können die Erinnerungen der Sterbenden sehen.
  • Wie auch die Menschen, müssen sie essen und schlafen - brauchen jedoch offenbar keinen Sauerstoff um zu existieren, da es ihnen nicht schadet, wenn sie im Schlaf aufhören zu atmen.
  • Aufgabe: Ihre Aufgabe ist es, durch die cinematographischen Aufnahmen des Sterbenden zu ermitteln, ob der Sterbende eine wichtige Person für den Verlauf der Menschheitsgeschichte ist und somit weiterleben darf oder ob die Person wie vorhergesehen sterben soll. Da so ein Fall aber äußerst selten auftritt, besteht die Aufgabe der Shinigami eigentlich darin, die Erinnerungen der Sterbenden nur zu verwalten.
  • Geschwindigkeit/ Kraft: Shinigami haben wie Dämonen eine verbesserte Geschwindigkeit, sind jedoch allein von der Kraft her den Menschen kaum überlegen. Sie haben jedoch den Vorteil, der Schwerkraft gewissermaßen widerstehen zu können - zumindest mehr als Menschen.
  • Sinne: In Geschmacks- und Hörsinn gleichen sie den Menschen. Sie können mit ihren Augen Dinge wahrnehmen, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben (wie den Cinematic Record) jedoch sind sie dafür extrem kurzsichtig und tragen die Brillen daher nicht nur als "Modeartikel".
  • Ausdauer: Da Shinigami manchmal von den cinematographischen Aufnahmen einer sterbenden Person und anderen, lebenden Personen angegriffen werden, müssen sie extrem zäh sein.Shinigami können aber mit einer “Death Scythe” getötet werden.
  • Seelen sammeln: Mit ihren Todessensen sammeln sie die Seelen der Menschen auf. Erst wenn der Film zu Ende geht, ist die Person offiziell tot. Geschwindigkeit und Effizienz hängt von der jeweiligen Waffe ab.
  • Cinematic Record: Von einer "Death Scythe" getroffen, kann der Shinigami sich das Leben der Person genaustens anschauen. Durch dieses Ereignis wird auch entschieden, ob die Person sterben soll oder weiterleben darf.
  • Umschreiben der Gegenwart: Sie haben die Möglichkeit die Gegenwart mit zwei Gegenständen umzuschreiben. Sie können die Geschichte eines Menschen mit dem “Lesezeichen des Todes” stoppen und mit einem besonderen Stift weiterschreiben.
  • William T. Spears hat, um mit anderen Shinigami zu kommunizieren, eine Taube als Boten, ob alle Shinigami eine besitzen, ist nicht bekannt.

Besondere Merkmale

  • Die typische Augenfarbe eines Shinigami ist phosphoreszierend-hellgelb-grün.
  • Alle Shinigami tragen eine Brille, da sie extrem kurzsichtig sind.
  • Shinigamis haben immer ihre "Death Scythe" dabei.

Die Shinigami Branche

Die Organisation der Shinigami ist in verschiedene Bezirke/Branchen eingeteilt, die Einteilung erfolgt geografisch – so hat z.B. England eine eigene Verwaltung genau wie Deutschland. Innerhalb eines Landes werden die Shinigami (Im Außendienst) einem Bestimmten Ort/Stadt zu geteilt. Je dichter ein Gebiet besiedelt, desto mehr Shinigami sind zugeteilt.
Laut William T. Spears ist die Britische Branche (London-Bezirk) dauerhaft unterbesetzt.
Jeder Shinigami ist bei der Shinigami-Behörde angestellt, nicht jeder ist jedoch für das Einsammeln der Seelen zuständig. Die Zuteilung zu welcher Abteilung hängt vermutlich mit den Noten des Examens zusammen. Praktisch schwächere, dafür aber sehr intelligente Shinigami werden vermutlich eher der Forschung oder Büroarbeiten zugeteilt. Durch viel Arbeit kann man in den Abteilungen auch aufsteigen und sich verbeamten lassen.
Es gibt verschiedene Abteilungen, jede davon hat ihre speziellen Aufgaben:

Hauptquartier

Dieses stellt die wohl oberste Instanz dar. Von hier aus werden die einzelnen Abteilungen geleitet. Shinigami, die die Regeln versetzt haben, werden ins Hauptquartier beordert, wo man sie dann unter Hausarrest stellt/stellen kann.

Managementabteilung/Verwaltungsabteilung

Diese Abteilung überwacht/beaufsichtigt die Shinigami im Außendienst. Zudem ist eines der Verwaltungsämter dafür zuständig, die Schnitter zu entsenden (ihnen die Listen weiterzugeben und sie bei Bedarf auch zu Untersuchungen/Observationen schicken). Die Mitglieder dieser Abteilung sind Beamte, deren Arbeitszeit in der Regel von 9:00 bis 18:00 geht – jedoch gibt es auch Nachtschichten, denen sie bei Bedarf zugeteilt werden. Sie sind autorisiert Shinigami, die die Regeln verletzen zu bestrafen und zurückzurufen. Bekannt Mitglieder:

Personalabteilung

Die Personalabteilung ist zuständig für die Zuteilung verschiedener Shinigami zu bestimmten Aufträgen. Sie können auch Beamten der Verwaltung im Bedarfsfall Nachtschichten zuteilen und sie auf Observationen schicken. Ebenso ist diese Abteilung dafür zuständig im Notfall Verstärkung zu schicken – oder sich eben dagegen zu entscheiden. Da Verstärkung sehr wahrscheinlich extra entlohnt werden muss, scheint sie damit recht zurückhaltend zu sein.

Seelensammelabteilung

Die Wichtigste, wenn auch nicht ranghöchste Abteilung. Diese Abteilung scheint trotz ihrer Wichtigkeit (Da dies der Existenzgrund der Shinigami ist) ziemlich weit unten zu stehen und die Mitglieder haben kaum Entscheidungsgewalt und keine administrativen Rechte. Sie müssen auf die Vorgaben und Befehle von den oberen Abteilungen hören (Management/Personalabteilung).
Ihre Aufgabe ist das Einsammeln von Seelen und Überprüfung der Todeskandidaten auf ihren potentiellen Nutzen für die Welt. Sie sollten möglichst physisch fit sein, da sowohl Menschen als auch der Cinematic Record für die einzelnen Außendienstler sehr gefährlich werden kann und sie sich verteidigen müssen. Im schlimmsten Falle müssen sie auch gegen Dämonen kämpfen können.
Da der Tod keine Uhrzeit kennt, gibt es auch hier ein Schichtsystem. Bekannte Mitglieder:

Zulassungsbehörde

Hier werden die Todessensen geprüft und entweder zugelassen oder abgelehnt. Jeder Shinigami, der seine Sense modifizieren lässt, muss diese zunächst bei der Zulassungsbehörde abgeben und einen Lizenzantrag ausfüllen. Die Informationen darüber, oder eine Sense zugelassen wurde oder nicht, geht ebenfalls an die Verwaltungsabteilung. Liegt für eine modifizierte kein genehmigter Lizenzantrag vor, wird diese konfesziert.


Forensik Abteilung

Hier werden bestimmte Dinge erforscht. Normalerweise sind diese Shinigami in einem Labor, in Einzelfällen können sie jedoch von der Personalabteilung entsandt werden um Absonderlichkeiten zu ergründen. (z.B. vermehrte unerklärliche Veränderungen der Todeslisten). Bekannte Mitglieder:

Brillenabteilung

Es gibt eine spezielle Abteilung für die Herstellung der Brillen. Erst nach erfolgreicher Beendigung des Examens, darf ein Shinigami das Design der Brille selbst wählen. Bekannte Mitglieder:

  • Lawrence Anderson (Direktor)

In Besonderen Fällen kann es dazu kommen, dass die Branchen verschiedener Länder zusammenarbeiten (müssen). Es gibt sowohl männliche als auch weibliche Shinigami, im Manga und Anime jedoch kommen bislang nur männliche vor (Ronald Knox jedoch berichtet aus einer Freundin aus der Zulassungsbehörde)

Trivia

  • Shinigami besitzen Gegenstände, die es im Viktorianischen England noch nicht gab: so z.B. Ronalds Armbanduhr oder die Sensen von Ronald und Grell.
  • Die phosphoreszierenden Augen beziehen sich auf das Onibi, ein mysteriöses grünlich schimmerndes Licht, das von den Toten kommt (oder aus dem Reich der Toten)
  • Shinigami können scheinbar in „Ruhestand“ und/oder abtrünnig werden – so wie Untertaker, der nicht mehr für die Organisation arbeitet. Demnach müsse die Seelen der Shinigami nicht unbedingt ins „Totenreich“ einziehen (ob sie selbst Einfluss darauf haben, oder ob es gar nicht passiert und sie Shinigami bleiben ohne zu arbeiten ist nicht bekannt)
  • Shinigami die in Ruhestand gehen, müssen ihre Sense abgeben und ebenso die Liste mit den Todeskandidaten
  • Ein Shinigami ohne Brille gilt in der Regel als „abtrünnig“ da er sich nicht an den Kleidungskodex hält.
  • Lawrence Anderson scheint ein sehr bekannter Shinigami zu sein, er ist für die Herstellung der Brillen verantwortlich. Sein Name erinnert an Lawrence B. Anderson, einem amerikanischen Architekten der Anfang des 20.Jh gelebt hat


Bekannte Shinigamis